21-05-2012 08:44:30

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Wie Papierproduzent Sappi mit Energiemanagement Kosten spart

Besonders energieintensive Betriebe spüren die hohen Strompreise – einige Pleiten in diesem Jahr sprechen Bände (siehe Berichte etwa aud druck-medien.net). Der Kostendruck war Grund genug für den Papier- und Zellstoffhersteller Sappi, auf ein eigenes Kraftwerk mit garantierter Energieversorgung zurückzugreifen. Wie Sappi dabei unterstützt wird von einem dezentralen Energiemanagementsystem (DEMS), das in enger Zusammenarbeit mit dem Siemens-Sektor Industrie und Siemens IT Solutions and Services implementiert wurde, das berichtet Sarah Meixner in der Computerzeitung (http://www.computerzeitung.de/articles/mit_energiemanagement_von_siemens_plant_papierfabrik_punktgenau:/2008050/31755462_ha_CZ.html?thes=&tp=/themen/green-it/).

 

 

 

Die Produktionsanlagen von Sappi (South African Pulp and Paper Industries Limited) sind umwelttechnisch auf dem neuesten Stand. Dabei handelt das Unternehmen nach dem Prinzip: je konstanter eine Anlage betrieben wird, desto läuft schadstoffärmer läuft sie. Denn in kurzen Abständen schwankende Lasten verursachen höhere Schadstoff-Emissionen. Also gilt es, die Energieanlagen mit Blick auf den besten Betriebspunkt zu steuern.

Dazu hat Sappi ein dezentrales Energiemanagementsystem (DEMS) mit dem Siemens-Sektor Industrie und Siemens IT Solutions and Services implementiert. Die IT-Lösung kann aber nicht nur die Energiedaten managen: DEMS hilft auch, die Energieerzeugung- und -verteilung bedarfsgerecht zu planen und zu steuern.

Rund 800 Gigawattstunden (GWh) Energie im Jahr benötigt Sappi in seinem Werk im österreichischen Gratkorn bei Graz, um seine Produkte herzustellen. Dies entspricht dem Verbrauch einer mittleren Kleinstadt.

Bei der Unternehmenseinheit Sappi Utilities – zuständig für die Energieversorgung – gilt der Grundsatz, die Energieerzeugungs-Anlagen durchgehend optimal zu nutzen. Dabei soll der Wirkungsgrad der Anlagen möglichst hoch bleiben, um die Energiekosten zu reduzieren. Da die einzelnen Sappi-Produktionseinheiten ihren Verbrauch verrechnen müssen, war es notwendig, alle Energieflüsse im Unternehmen genau zu erfassen – und deren deren Wechselwirkungen.

Details bietet der Bericht von Meixner.