21-05-2012 08:48:09
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Von der Druckerei zum Informationsmanagement-Unternehmen?
Nur Drucken reicht nicht mehr – Druckereien benötigen eine neue Unternehmenspositionierung in einem neuen Nachfrage-Umfeld.
Deshalb bietet zum Beispiel Unternehmensberater JEU dazu ein „Strategieseminar für Geschäftsführer und Inhaber“ an. Die Ausgangslage, wie er sie sieht: „Viele Druckereien stehen unter zunehmendem Kostendruck bei stagnierenden oder sogar rückläufigen Umsätzen. In einer solchen Situation, die ihre Ursache unter anderem in einem stagnierenden und rückläufigen Marktumfeld haben, ist es von besonderer Bedeutung, die Anstrengungen des eigenen Unternehmens auf Märkte zu lenken, in denen weiterhin große Druckvolumina abgewickelt werden.“
Um neue Kundengruppen allein könne es nicht gehen - "anzusprechen, "dann würde auch sehr bald in einem solchen neuen Markt der Preisdruck deutlich stärker.“
Also empfiehlt JEU, „sich am Markt neu zu positionieren und sich den Erfordernissen des Marktes anzupassen“.
Industrie, Handelshäuser, Banken, Versicherungen und Softwareunternehmen sind zurzeit dabei, große Teile ihrer Firmenkommunikation in einem weitgehend integrierten Prozess neu zu organisieren. In diesem Zusammenhang kommen Content Management Systeme und Single Source Publishing Systeme zunehmend zum Einsatz. Wie der Name Single Source Publishing schon sagt, werden bei dieser Publizierungsart Dokumente aus einer einzigen Quelle (einer Datenbank) automatisch generiert, weitgehend automatisiert übersetzt, voll automatisch typografisch gesetzt und in Archivsystemen abgelegt, um sie dann zum Druck, zur CD-/DVD-Herstellung oder zur Online-Publizierung freizugeben.
Dienstleister, die nur Teile dieses Produktionsprozesses (Redaktion – Übersetzung – Satz – Archivierung – Druck – Logistik) anbieten, werden entweder aus dem Gesamtproduktionsprozess entfernt oder ausschließlich als Teilelieferant betrachtet. Dann stehen sie unter erheblichem Preisdruck, so JEU.
Wertschöpfungskette ihrer Druckerei nach vorne zu erweitern
Gerade für Druckereien sei es daher sinnvoll, die Wertschöpfungskette ihres Betriebs nach vorne zu erweitern und so zum Anbieter eines integrierten Produktionsprozesses für Auftraggeber zu werden. Die Druckereien erreichen dadurch zweierlei, meint JEU: Sie kommen zu einer höheren Auslastung ihrer Maschinen bei höheren Margen und sie gewinnen zusätzliche Umsätze und Margen aus dem Bereich des Informationsmanagement.
Entscheidung der Geschäftsführung
Dazu ist aber zunächst die Entscheidung der Geschäftsführung bzw. des Inhabers nötig, das eigene Unternehmen in die Richtung eines Informationsmanagement-Unternehmens zu lenken. Ist diese Entscheidung die richtige? Dem widmet sich das JEU-Seminar: Ziel des Seminars ist die Schaffung einer Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung bzw. den Inhaber von Druckereibetrieben. Die Kernfragen: „Macht die Entwicklung des eigenen Druckereibetriebs in ein Unternehmen des Informationsmanagements Sinn? Wie hoch sind die Investitionen? Welche technologischen und organisatorischen Maßnahmen sind zu ergreifen? Wie hoch ist der Nutzen für die Druckerei? Welches ist der Markt? Wie sind die Marktzugangschancen?“