21-05-2012 09:52:41

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Zur Ausbildung als Fotograf beziehungsweise Fotografin

Die Ausbildung zum Fotografen oder zur Fotografin ist bei Jungen und Mädchen begehrt. Die Abbruchquote während der Ausbildung ist aber im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen relativ hoch. Ebenso liegt die aktuelle Arbeitslosenquote in diesem Bereich über dem Durchschnitt. Eine Tatsache, die vermutlich mit der hohen Spezialisierung im Beruf zu tun hat.

Nach der Ausbildung besteht zudem selten eine Übernahmeoption, weil viele Fotografen selbstständig in kleineren Foto-Ateliers tätig sind. Es stehen jedes Jahr von Hamburg bis München ca. 2100 Ausbildungsplätze bereit.

Das Berufsbild Fotograf/in

Der Fotograf arbeitet meist selbstständig für Print- und Online-Medien, Industrie oder Privatpersonen. Festangestellte Fotografen sind sehr selten, auch wenn man einige bei Tageszeitung und bei Fachzeitschriften findet. Der Bereich der Fotografie umfasst jedoch sämtliche Bereiche des Lebens und der Wirtschaft, beispielsweise auch die Modefotografie, Produkt-Fotografie, Werbefotografie, Porträtfotografie.

Das Aufgabengebiet umfasst das Briefing, Planung, das Shooting, d.h. die Aufnahmen, die Entwicklung sowie die digitale Bearbeitung am Computer. Die Profilierung als künstlerisch renommierter Fotograph verspricht ein überdurchschnittliches Einkommen.

Der Beruf zeichnet sich zudem durch einen intensiven Kontakt mit Menschen aus - ob mit den Kunden oder mit Modellen. Under Fotografen-Berufen verspricht Abwechselung. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Beruf des Fotolaboranten/der Fotolaborantin. Diese Berufsausbildung hat in der Regel wenig kreativen Spielraum und konzentriert sich auf das Entwickeln des Fotomaterials in digitaler Form oder als Print. Dieser Ausbildungsberuf ist im Berufsbildungsgesetz festgehalten, während die Lehre zum Fotografen der Handwerksordnung unterliegt.

Persönliche Eigenschaften für den Fotograf und die Fotografin

Der Anteil an künstlerischer Gestaltungsfreiheit ist bei diesem Berufsbild eher hoch, weshalb hier Kreativität sehr gefragt ist. Ein Blick für Details sollte vorhanden sein, ebenso wie ein gutes technisches Verständnis, notwendig bei Entwicklung, Shooting und Nachbearbeitung.

Wegen der großen Kundennähe ist es unumgänglich, sowohl freundlich zu sein als auch klare Vorstellungen zu haben und diese unmissverständlich mitteilen zu können.

Dauer der Ausbildung, Gehalt und Urlaub

Nach drei Jahren ist die Ausbildung abgeschlossen. Die Ausbildungsvergütung im Vergleich gering und liegt im Durchschnitt bei etwa 290 Euro. Das Anfangsgehalt im Beruf liegt gewöhnlich bei 2000 Euro, wobei ca. 24 Urlaubstage gewährt werden.

Bewerbung als Fotograph: Kreativität gefordert

Die Bewerbung ist in diesem Bereich kaum genormt. Da es sich um eine künstlerische Tätigkeit handelt ist hier auch Kreativität gefragt. Die Bewerbungsunterlagen sollten beeindrucken, was nicht bedeutet, für jede Bewerbung etwas Neues zu entwerfen.