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Stadtgeschichte von Coesfeld
Die Geschichte Coesfelds ergibt interessante Verbindungen zur Stadt Münster, aber auch zur Gründung von Albersloh im Kreis Warendorf.
Die erste schriftliche Erwähnung Coesfelds findet sich in der Lebensbeschreibung des heiligen Ludgerus, des Patrons und Bischofs der Diözese Münster. Danach hat Bischof Ludgerus an seinem Todestage, dem 26. März 809, im St.-Lamberti-Kapellchen in Coesfeld den Gottesdienst verrichtet.
Coesfeld und Münster
Bischof Hermann II von Münster verlieh im Jahre 1197 Coesfeld in den Rang einer Stadt. Die Urkunde trägt das Datum des 12. März 1197. Der neue Status war mit dem Recht der Markthoheit, Münzhoheit, Steuerhoheit, einer eigenen Gerichtsbarkeit und der freien Wahl der Bürgermeister und Schöffen sowie mit dem Recht auf Befestigung verbunden. Nach Münster war Coesfeld die zweite Gemeinde mit Stadtrechten im Münsterland.
Coesfeld konnte 1997 also 800jähriges Stadtjubiläum feiern.
Coesfeld und Albersloh
St. Ludgerus heißt die katholische Kirche in Albersloh, und sie geht in der Tat auf ihn zurück. [wird fortgesetzt]